HARTES PFLASTER-LAP 2017

 

Der ÖGLA Landschaftsarchitekturpreis für StudentInnen 2017 ist ausgelobt!

Ein pdf mit der Ausschreibung kann HIER geladen werden. 

ÖGLA LANDSCHAFTSARCHITEKTURPREIS FÜR STUDIERENDE 2017

LAP 2017
Der LAP 2017, in ganzen Worten – Landschaftsarchitekturpreis 2017 – soll Studierende zum Neudenken, Neuinterpretieren und Neugestalten von Freiräumen anregen. Im Zuge des Wettbewerbs wird das Handwerkszeug der Landschaftsarchitektur perfektioniert und Innovationen Gestalt geben. Das für den Landschaftsarchitekturpreis 2017 gewählte Thema rückt ganz bewusst alltägliche Raumsituationen ins Blickfeld, die eine momentan unbefriedigende Situation – ein „hartes Pflaster“ im übertragenen Sinn – darstellen. Die erwarteten Lösungen werden dabei ein neues Licht auf diese Situationen werfen und eine Neubewertung ermöglichen.

BRINGT EINEN MONOTONEN ORT DURCH GESTALTUNG INS BEWUSSTSEIN!

GEBT EINEM ORT SOZIALER HÄRTE NEUE IMPULSE! INTERPRETIERT IHN NEU!

VERÄNDERT DEN (STADT)RAUM, VERÄNDERT DEN BLICK DARAUF UND ZEIGT NEUE ODER ALTERNATIVE HANDLUNGSWEISEN!

DIE ÖGLA

Die ÖGLA (Österreichische Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur) ist die Dachorganisation des Berufsstandes in Österreich und bietet verschiedene Serviceleistungen für Mitglieder und Interessierte. Der Landschaftsarchitekturpreis für Studierende wird von der ÖGLA begleitet und ausgelobt.

DIE AUFGABE
Ihr kennt ein „hartes Pflaster“ in eurer Stadt, in eurem Grätzl, in eurer Straße, vor eurer Haustüre? Gesucht werden Vorschläge, die diesen Räumen neue Qualitäten verleihen.

Eure gestalterischen Lösungen können …

Straßenräume und Stadträume neu denken und sich der Härte versiegelter Flächen aller Art entgegenstellen. Raue, monotone Orte entschärfen, in den Fokus stellen und verändern. Unbel(i)ebte, diskussionsgeladene oder Orte sozialer Härte thematisieren. Für besonders harte Fälle kann auch ein Trostpflaster die Antwort sein. Die Wahl des Bearbeitungsgebiets ist frei, es muss sich aber um eine reale Situation handeln.

Die Maßstäblichkeit der Ausarbeitung ist ebenfalls frei zu wählen, der Kontext zur Umgebung muss jedoch klar erkennbar und nachvollziehbar sein. Gefragt ist eine konzeptionelle Auseinandersetzung in Form von Entwürfen mit temporären oder dauerhaften Gestaltungsvorschlägen, die deutlich über einen reinen Möblierungsvorschlag hinausgehen.

EINREICHUNTERLAGEN
Ein Plakat A1 Hochformat / gerollt.
Das Plakat muss alle für das Verständnis der Idee notwendigen Informationen und Projektbeschreibungen enthalten. Die Plakatgestaltung ist frei wählbar. Der obere Plakatrand ist gut lesbar mit folgenden Informationen zu versehen:

ÖGLA-Landschaftsarchitekturpreis für Studierende 2017

+ sechsstelliger Code (frei wählbar)

Datenträger (CD oder USB Stick) mit dem Plakat in Originalgröße und 300dpi Auflösung im Dateiformat PDF oder JPG

Zwei Plakatverkleinerungen in A3 / gerollt

VerfasserInnenerklärung: Diese steht als Download unter der ÖGLA Homepage zur Verfügung: http://www.oegla.at/lapreis

Nachweise: Zur Feststellung der Teilnahmeberechtigung aller Mitglieder sind Immatrikulationsbestätigung, Inskriptionsbestätigung,Bestätigung der Schule oder Diplomzeugnis beizulegen.

Ein verschlossenes Kuvert mit der Aufschrift: ÖGLA Landschaftsarchitekturpreis für StudentInnen 2017 + sechsstelliger Code (frei wählbar). Im Kuvert darf nur die VerfasserInnenerklärung und der Nachweis zur Teilnahmeberechtigung enthalten sein (keine CD).

EINREICHKRITERIEN
Die Unterlagen sind wie beschrieben vollständig einzureichen.
Jedes Projekt kann nur einmal eingereicht werden.
Jede/r TeilnehmerIn darf nur einen Beitrag abgeben.
Das Projekt muss anonym eingereicht werden. Weder das Plakat noch die Postsendung dürfen Hinweise auf die BearbeiterInnen enthalten oder Rückschlüsse auf sie zulassen.
Die Abgabe muss termingerecht erfolgen.

TEILNAHME
Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden der Studienrichtungen Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung jedes Semesters sowie AbsolventInnen, die ihr Studium im Kalenderjahr 2016/2017 abgeschlossen haben. Eine Zusammenarbeit mit Studierenden anderer Fachrichtungen ist zugelassen und begrüßenswert. Die Facebook Gruppe facebook.com/oegla bietet eine Möglichkeit, Kooperationen zu starten und Teams zu bilden.

Alle eingereichten Plakate gehen in das Eigentum der ÖGLA über. Die ÖGLA behält sich die Verwendung der Plakate unter Wahrung der Urheberrechte für Ausstellungen vor und präsentiert die prämierten Beiträge im Anschluss an die Preisverleihung an ausgewählten Orten.

JURY / ERSATZJURY
Sabine Gstöttner / Sabine Gretner (Landschaftsarchitektinnen)
Christian Wagner / Helge Schier (Landschaftsarchitekten)
Christoph Steinbrener / Rainer Dempf (Künstler)
Lina Streeruvits / Lukas Antoni (ArchitektInnen)
Brigitte Lacina / Korbinian Lechner (LandschaftsarchitektInnen)

Die Jurysitzung findet am 17.11.2017 statt. Die HauptpreisträgerInnen werden im Anschluss verständigt. Die Jury behält sich eine Verteilung der Preisgelder auf mehr als drei PreisträgerInnen vor.

Abgabetermin
bis 10.11.2017 / 17:00 Uhr
direkt im Sekretariat der ÖGLA
Obere Donaustraße 59
1020 Wien

oder per Post/Botendienst an die oben genannte Adresse.
Auch bei Postsendungen ist auf ein zeitgerechtes Einlangen bis zum Abgabetermin eigenverantwortlich zu achten.

RÜCKFRAGEN
Rückfragen bitte ausschließlich per Mail bis 28.10.2017
unter: lapreis@oegla.at

PREISVERLEIHUNG
am 24.11.2017 / 19:00 Uhr
OBEN auf dem Dach der Hauptbücherei
Urban Loritz Platz 2A
1070 Wien

PREISE
I. Preis: € 1.200
II. Preis: € 700
III. Preis: € 350
+ weitere Sachpreise
+ weitere Anerkennungspreise

ORGANISATIONSTEAM
Barbara Brandstätter, Jürgen Furchtlehner, Carla Lo, Marlis Rief, Oliver Staller, Roland Wück, Liz Zimmermann

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